Ufff komplett verpennt, hatte bei Jesko noch 20 Minuten um zum Bahnhof zu kommen. Wie süß, wenn man dann eine fertige Thermoskanne mit Kaffee in die Hand gedrückt bekommt und zum Bahnhof gebracht wird.
Jesko und ich haben gestern Nacht, nachdem Mats und Erik gegangen sind, über unsere Zukunft geredet. Ich dachte immer ich wüsste genau was ich mache, hatte immer einen Weg vor Augen - aber momentan verschwimmt alles.
Ich überlege ob ich nach dem nächsten Halbjahr eine Anmeldung an der Schauspielschule in Berlin oder Hamburg wage. Mir glaubt eh niemand dass ich das mache, aber ich arbeite vorerst darauf hin, werde ich nicht angenommen, wird mein Abi halt zuende gebracht.
Ich komm nur nicht damit klar, dass mein Leben sich dann in einem halben Jahr komplett verändern könnte.
Der Ernst des Lebens beginnt, juhu.
4 day : your deepest fear
25 days challenge
Ich habe lange darüber nachgedacht, weil ich ernsthaft keine Ahnung hatte, wovor ich mich wirklich wirklich fürchte. Klar, ich kann Spinnen nicht ab und ja, ich bin ungern in schwindelerregenden Höhen, aber irgendwie sind das diese Alltagsängste und nichts wirklich Tiefes.
Sterben. Ich dachte das ist etwas wovor ich mich wirklich fürchte. Einfach nicht mehr zu existieren. Das Ende dieses wundervollen Lebens.
Aber dann dachte ich mir: sterben ist gar nciht so schlimm, wenn man das erreicht hat, was man immer wollte.
Meine größte Angst ist es, am Sterbebett oder kurz vor dem unfall nicht die Erinnerungen zu haben, die ich immer haben wollte. Meine größte Angst ist es Zeiten zu vergessen, in denen ich glücklich war oder Momente, die mich geprägt haben.


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