Dienstag, 11. Juni 2013

Liebes Tagebuch,

schreibt man das so? Was ein billiges Klischee, ich fühle mich wie eine 17 jährige Highschooldiva aus einer alten Sitcom auf Kabel 1 oder Super RTL.

Ich weiß nicht was es ist. Ist es die ewig an mir zährende Sucht nach einem abwechslungsreichen Leben? Die tiefe Abneigung gegen alles, was meine Freiheit stört? Der subjektive Gedanke an Perfektion, der es mir unmöglich macht, die Realität zu akzeptieren? Oder einfach nur die lähmenden Ängste etwas zu bereuen?

Keine Ahnung, aber was es auch sein mag, es schaltet mich aus.

Wenn man ständig in den Ruckspiegel sieht, darf man sich nicht wundern, dass man immer wieder gegen eine Mauer fährt, oder?

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Die Poesie, die aus deinen Worten klingt, ist unglaublich und habe ich selten von jemandem in deinem Alter vernommen. Ich wurde komplett von den Beinen gehauen als ich diese kleine Passage gelesen habe!
Im übrigen teile ich deine Gedanken und denke, dass du meine in irgendeiner Hinsicht auf den Punkt gebracht hast.
Danke dafür.

- Mo